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Prof. Dr. Gottfried Jäger

        Apparative Kunst:
                Mensch-Maschine-Interaktion 
        Generative Fotografie:
                Ein systematisch-konstruktiver Weg
        Konkrete Fotografie:
                Eine Form der Selbstbehauptung 

  
        Arbeitsgebiete:
                Künstlerische Entwicklungen,
                Theorie und Geschichte der Fotografie,
                insbesondere Generative Fotografie,
                Konkrete Fotografie

 

        Galerievertretung:
                www.photo-edition-berlin.com

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Gottfried Jäger | Photographismen

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Photo: 111103.4 , 2011. Inkjet Print auf Dibond
70 x 70 cm, Edition 5+2 AP

NEWS BADEN-BADEN
Eröffnungsausstellung der neuen Galerie


Gottfried Jäger | Photographismen
Digitale Arbeiten 2008 - 2011

2. Dezember – 28. Januar 2012

Eröffnungswochenende:
Freitag, den 2. Dezember ab 17-20 h
Samstag, den 3. Dezember 11-17 h

Der Künstler ist anwesend.

PHOTO EDITION BERLIN | Baden-Baden
Nikolaus von Wolff
Büttenstr.7, D - 76530 Baden-Baden
Tel: +49 (0) 152 2635 0944
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www.photo-edition-berlin.com


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Photo 111104.4, 2011. Inkjet auf Dibond
100 x 135 cm, Edition 5+2 APArtist Statement:

Photographismen

Meine frühen Fotoarbeiten ab 1960 orientierten sich am Begriff des Experiments nach der empirischen Methode ‚Versuch und Irrtum’. Mein Vorbild war der deutsche Experimentalfotograf Heinz Hajek-Halke (1893–1983). Ab Mitte der 1960er Jahre kam es zur Entwicklung logischer Bildreihen unter dem Einfluss der ‚Generativen Ästhetik’ des Philosophen Max Bense (1910–1990) und 1968 zur Einführung des Begriffs ‚Generative Fotografie’ als Titel einer Ausstellung mit Künstlerfreunden im Kunsthaus Bielefeld. Das dort zugrunde gelegte Programm einer nicht abbildenden, sondern bildgebenden Fotografie auf systematisch-konstruktiver Basis, bestimmt meine Arbeiten bis heute – obwohl ich ihnen innerhalb dessen nach und nach auch größere Freiheiten zugestehen. So entstanden ab 1983 ‚Fotomaterialarbeiten‘, Fotoobjekte, Fotoassemblagen, Fotoinstallationen, mit denen ich die fotografischen Grundelemente Licht und lichtempfindliches Material noch einmal auf ihre bildgebenden Qualitäten hin untersuche. Das Projekt bearbeite ich bis heute.

Seit Anfang der 1990er Jahre beziehe ich digitale Verfahren und den Computer in das generative Programm mit ein. Dabei geht es nicht mehr um ‚Emanationen des Lichts‘ (Franz Roh), sondern, in Erinnerung an diese, um deren Simulation. So beruht die ‚Photo‘- Serie – mit ersten Arbeiten ab 2004 –, auf der Anwendung des handelsüblichen Computer-Bild- bearbeitungsprogramms Adobe PhotoshopTM. Allerdings liegt seiner Anwendung nicht wie üblich ein Foto zugrunde, das mit seiner Hilfe bearbeitet würde, sondern das Programm produziert eigene Bilder, reine Syntax, reine Form. Es spielt sozusagen mit sich selbst, wobei seine syntaktischen Eigenschaften erkennbar hervortreten, ohne dass ein äußeres Bildmotiv seine Selbstreferenz überlagert und ‚stört’. Sichtbar ist allein das Formenwerk des Programms, seine Helligkeiten, Kontraste, Farben, Texturen usw. Es entstehen keine Abbilder (Ikone) und keine Sinnbilder (Symbole), sondern allein Formbilder (Symptome), Formalismen. Man könnte auch sagen: ‚Photographismen’ (J. A. Schmoll gen. Eisenwerth), da sie sich auf den fotografischen Formenkanon beziehen. Sie werden zum Gegenstand der Betrachtung.

Gottfried Jäger, Juli 2011


Sammlereditionen in unterschiedlichen Grössen und Auflagen.

70 x 100 cm
Ink Jet -Print
Edition 5 + 2 AP

70 x 70 cm
Ink Jet -Print
Edition 10 + 2 AP

30 x 30 cm
Sammler-Mappe mit 5 Photos
Collectors-Box with 5 photos
C-Prints
Edition: 20 + 2 AP

 
Neuerscheinung: Mikrofotografie als Obsession.

Mikrofotografie als Obsession.
Das fotografische Werk von
Carl Strüwe (1898–1988)

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Die Publikation vermittelt erstmals einen umfassenden Überblick über Leben und Werk des Bielefelder Grafi kers und Fotografen Carl Strüwe (1898–1988). Zu seinen besonderen Leistungen zählt sein 1955 erschienenes Buch Formen des Mikrokosmos, Kompendium seines dreißigjährigen Schaffens auf diesem Gebiet. Es machte Carl Strüwe auch international bekannt und begründete seinen Ruf als Wegbereiter einer neuen bildnerischen Disziplin: der Kunst der Mikrofotografie.

Das Buch behandelt aber auch andere Werkedes Künstlers: so seine Historiografie Spurender Hohenstaufen in Italien, sein grafisches und malerisches Oeuvre und seine aufschlussreichen bildtheoretischen und literarischen Texte, die vor dem Hintergrund der wechselvollen Zeitgeschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts Arbeit und Leben Carl Strüwes eindrucksvoll zu schildern vermögen.

Der Buchautor hat das Wirken Carl Strüwes über viele Jahre beobachtet und begleitet. Daraus entstand die vorliegende Untersuchung, die mit ihrem Werkverzeichnis von annähernd 900 Arbeiten aller Bildgattungen im November 2010 von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Abteilung Kunst und Musik, der Universität Bielefeld als Dissertation angenommen wurde.

 

Verlag für Druckgrafi k Hans Gieselmann, Bielefeld
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346 Seiten, Format 29,7 x 21 cm, Softcover
mit zahlreichen, z. T. farbigen Abbildungen
32 Euro + 5 Euro Versandkosten
ISBN 978-3-923830-75-6

 
Video Edition Berlin YouTube
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